Wenn Rollstühle nicht mehr „wie Rollstühle aussehen“ – Vom ästhetischen Vorurteil hin zur ästhetischen Gleichberechtigung
Ab 2026 wird die Europäische Union offiziell überarbeitete Sicherheits- und technische Standards für elektrische Rollstühle und Mobilitätsscooter einführen (basierend auf EN 12184 sowie neu hinzugefügten ergänzenden Klauseln). Diese neuen Vorschriften stellen strengere Konformitätsanforderungen an chinesische Rollstuhlmarken, die in den europäischen Markt exportieren. Das regulatorische Rechercheteam von Baichen hat umgehend die drei zentralen Änderungen analysiert, um Industriepartnern und Nutzern eine frühzeitige Vorbereitung zu ermöglichen.


Änderung 1: Gestufte Höchstgeschwindigkeitsgrenzen zur präziseren Kompatibilität im Straßenverkehr
Die vorherigen Standards sahen relativ breite Grenzen für die Höchstgeschwindigkeit elektrischer Rollstühle vor (üblicherweise zwischen 6 und 15 km/h). Die neuen Standards für 2026 führen erstmals ein „szenariobasiertes Geschwindigkeitsklassifizierungssystem“ ein:
Innenmodus: Es gilt eine zwingende Geschwindigkeitsbegrenzung von ≤ 6 km/h, die mittels eines physischen Schalters oder einer Software-Sperre aktiviert werden muss, um unbeabsichtigten Betrieb zu verhindern;
Gehweg-/Radfahrstreifen-Modus: Die Höchstgeschwindigkeit darf 12 km/h nicht überschreiten (in Übereinstimmung mit den neuesten Verkehrsregelungen in Frankreich und Deutschland);
Unterstützter Schiebemodus: Bei eingeschalteter Motorunterstützung darf die Geschwindigkeit 6 km/h nicht überschreiten; zudem muss die Antriebsunterstützung spätestens eine Sekunde nach dem Loslassen der Schiebegriffe durch den Benutzer enden.
Änderung 2: Deutliche Verbesserung der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) hinsichtlich der Störfestigkeit
Aufgrund der zunehmenden Integration von Steuergeräten, Lithium-Ionen-Batteriemanagementsystemen (BMS) und Funkmodulen sind elektrische Rollstühle stärker anfällig für elektromagnetische Störungen geworden. Die neuen Normen von 2026 erweitern den Frequenzbereich für die Prüfung der elektromagnetischen Störfestigkeit von bisher 30 MHz–1 GHz auf 80 MHz–2,7 GHz und führen folgende zusätzliche Anforderungen ein:
Strahlungsunempfindlichkeit – Feldstärke: Erhöht von 10 V/m auf 20 V/m (zur Simulation hochinterferenzbehafteter Umgebungen wie 5G-Basisstationen und drahtloser Ladegeräte);
Elektrostatische Entladung (ESD): Kontaktentladung ±8 kV, Luftentladung ±15 kV; während der Prüfung darf der Rollstuhl keine unbeabsichtigte Beschleunigung, plötzlichen Stillstand oder Verlust der Lenksteuerung aufweisen;
Leitungsgeführte Störfestigkeit: Es wurden neue Schutzanforderungen eingeführt, um Spannungsspitzen bei Anschluss und Trennung von Bordladegeräten zu berücksichtigen. Änderung 3: Strengere Anforderungen an das Halten auf Rampen sowie an die Rutschfestigkeit
Angesichts der städtischen Umgebungen Europas mit zahlreichen Steigungen (wie in Lissabon und Edinburgh) definieren die neuen Normen die Anforderungen an die Rampenleistung elektrischer Rollstühle neu:
Statischer Parkhang: Die Anforderung wurde von bisher 8° auf 12° (bei Volllastbedingungen) erhöht, was erfordert, dass das Gerät 30 Minuten lang – ohne jegliches Durchrutschen – auf einer nassen, glatten Prüffläche stationär bleibt.
Dynamischer Starthang: Der Rollstuhl muss in der Lage sein, eine Bewegung aus dem vollständigen Stillstand heraus reibungslos auf einer Rampe mit 10° Neigung zu beginnen; ein Rückwärtsrutschen ist auf maximal 100 mm begrenzt.
Baichens Initiative: Proaktive Konformität zur Erleichterung des Markteintritts weltweit
Die Übergangsfrist für die neuen Normen endet am 31. Dezember 2025; danach müssen alle neuen Chargen elektrischer Rollstühle, die in den EU-Markt eingeführt werden, gemäß den neuen Vorschriften zertifiziert werden. Baichen hat bereits Partnerschaften mit Zertifizierungsstellen wie TÜV SÜD und SGS geschlossen, um Vor-Tests für 11 verschiedene Modelle abzuschließen, und ein monatliches Monitoring-System zur Verfolgung von Normaktualisierungen eingerichtet.
Im Kern stellt diese Verbesserung der Standards ein gesteigertes Engagement für die Sicherheit der Nutzer dar. Baichen wird weiterhin in die Erforschung gesetzlicher Vorschriften und in die Entwicklung fortschrittlicher Technologien investieren, um sicherzustellen, dass jeder nach Europa exportierte Rollstuhl nicht nur die erforderlichen Standards erfüllt, sondern auch die Erwartungen übertrifft. Für detaillierte Prüfberichte oder technische Beratung besuchen Sie bitte die offizielle Baichen-Website.
Baichen setzt sich dafür ein, innovative Technologie und nutzerzentriertes Design einzusetzen, um globalen Nutzern sicherere, komfortablere und intelligentere Mobilitätslösungen anzubieten. Weitere Informationen zu unseren Produkten sowie Mobilitätsleitfäden finden Sie auf der offiziellen Baichen-Website.
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